Samstag, 31. Mai 2014

Chester, Mahone Bay und Lunenburg: die Perlen der South Shore



„Wer Chester, Mahone Bay und Lunenburg nicht gesehen hat, war auch nicht an der South Shore“ – so formulierte es einmal ein bedeutender Schriftsteller…..oder vielleicht ist es mir auch gerade nur so eingefallen.
Tatsächlich gelten die drei Städtchen aber als Aushängeschild der South Shore und locken im Sommer zahlreiche Besucher an. Mitte/Ende Mai ist hier aber noch tote Hose. Zeit, die Hafenorte mal aufzumischen!
Fangen wir an mit Chester: Die Hauptstraße besteht aus einem Restaurant, einem Café, einem Theater, einer Bank und einem Souvenirladen, den wir natürlich umgehend heimgesucht haben. Somit ist die Geschichte auch schon fertig erzählt. Ach nein, richtig leckeres Essen gibt es im Rope Loft, direkt an der Waterfront. Hier waren wir zweimal und haben uns Seafood Chowder, Fish’n Chips, Spinach Salad, Coconut Shrimp und noch vieles mehr gut schmecken lassen.





Weiter südlich gelangt man nach Mahone Bay. Auch hier spielt sich das Leben quasi nur auf einer Straße ab. Aber hier gibt es ein bisschen mehr zu sehen. Hervorzuheben sei hier zum Beispiel das Jo-Ann‘s. Ein kleiner Laden, in dem man eine begrenzte Auswahl an frischen Lebensmitteln, kross gebackenes Brot und auch Leckereien wie homemade Lasagne, Glasnudel- oder Potato Salad kaufen kann. Um sich mit geschmackvollen Souvenirs oder maritimen Dekoartikeln einzudecken, geht man zu Zack & Nemos und gegessen wird unbedingt in Rebecca’s Restaurant. Ein super süßer individuell eingerichteter kleiner Laden mit Häkeldeckchen und zusammengestückeltem Geschirr. I love it! Eine übersichtliche Speisekarte bietet für jeden Geschmack etwas, die Trivial Pursuit Karten auf dem Tisch verkürzen die Wartezeit (wenn man nicht das Wlan anzapft) und besonderes Highlight ist der Kalender, der im Badezimmer hängt. Hier kann man Geburtstage, Termine und alles, was einem sonst noch anfällt, eintragen.





Nächster Stopp – Lunenburg: die historische Altstadt ist eine Unesco-Weltkulturerbestätte, dazu auch noch die einzige der Region. Den besten Blick darauf hat man vom gegenüberliegenden Golfplatz. In der Stadt selbst ist man schnell durch. Es gibt ein paar Souvenir- und Dekoläden, und schwuppdiwupp war’s das auch schon. Wenn da nicht noch das beste Restaurant Nova Scotias wäre, das gleichzeitig zu den besten des ganzen Landes zählt: das Fleur de Sel. Wir hatten das Vergnügen, dem Restaurant einen Besuch abzustatten. In einem schnuckeligen kleinen (viktorianischen?) Häuschen werden hier leckerste Feinheiten aus Bio-Erzeugnissen dargeboten. 


Das war eine kleine Zusammenfassung und wahrscheinlich auch der letzte Beitrag aus Nova Scotia. Denn nun ist es Zeit für uns weiterzuziehen Richtung Westen und von nun an sind wir auf uns allein gestellt (ohne elterlichen Beistand). Let the adventure begin!